Dienstag, 24. April 2018, 20.30 Uhr

 

Anna Seghers – ein bewegtes Leben

 

Mit Wilhelm von Sternburg und Claudio Vilardo

 

Eintritt € 10,-- (bis 23.4.2018.: Vorverkauf € 8,--)

 

 

Das siebte Kreuz« machte Anna Seghers mit einem Schlag berühmt und wurde zu einem bis heute anhaltenden Welterfolg. Aus sieben gekappten Platanen werden im Konzentrationslager Westhofen Folterkreuze für sieben geflohene Häftlinge vorbereitet. Sechs der Männer müssen ihren Ausbruchsversuch mit dem Leben bezahlen. Das siebte Kreuz aber bleibt frei.
Sieben Gefangene sind geflohen, nur einer erreicht das rettende Ufer. Auf seinem Fluchtweg trifft Georg Heisler auf Männer und Frauen, die sich entscheiden müssen zwischen Verrat und Treue, egoistischer Abkehr und Mitmenschlichkeit, Denunziation und Solidarität.
Anna Seghers schrieb ihren berühmten Roman in Paris, einer Zwischenstation auf ihrer lebensgefährlichen Flucht vor den Nazis ins Exil, mit der Souveränität einer Schriftstellerin von Weltrang und einer Klarsicht, die die Lektüre bis heute zur tief berührenden existenziellen Erfahrung macht. Der Text ist durchdrungen von Seghers’ eigenen Erfahrungen und dem inneren Bild ihrer rheinhessischen Heimat.

Wilhelm von Sternburg erhellt in seiner Biografie "Anna Seghers - ein Porträt"  (Aufbau-Verlag) die mannigfachen Spuren von Herkunft und Heimat im Werk der Schriftstellerin.
In ihrem berühmtesten Roman „Das siebte Kreuz“ und vielen ihrer Erzählungen bilden das Rhein-Main-Gebiet, Mainz und der Rhein den realen und mythischen Hintergrund.
Claudio Vilardo vom Frankfurter THEATEReMOTION liest aus dem Roman.

 

Wilhelm von Sternburg, geboren 1939, war über dreißig Jahre lang Journalist für verschiedene Zeitungen sowie für Rundfunk und Fernsehen, u.a. Chefredakteur beim Fernsehen des Hessischen Rundfunks. Seit 1993 freier Schriftsteller und Publizist. Verfasser zahlreicher Biografien, u.a. über Lion Feuchtwanger, Carl von Ossietzky, Arnold Zweig und Erich Maria Remarque.
Claudio Vilardo , geboren 1968, Schauspieler, seit 2005 in Frankfurt in der freien Theaterszene. Mitgründer und künstlerischer Leiter von THEATEReMOTION.

Donnerstag, 3. Mai  2018, 20.30 Uhr

 

Doris Lerche – Per Autostop nach Indien

 

Mit Susanne Hirsch am Chello

 

Eintritt € 10,--

 

 

Blumenkinder oder Hippies nannten sie sich -
die make-love-not-war-Generation
eine globale Jugendbewegung, die Mitte der Sechzier begann,
sich weit in die Siebziger hineinschob - und unsere Welt tiefgreifend
veränderte. Trampend oder mit billigen Bussen waren damals Heerscharen von jungen Leuten durch Afghanistan und Pakistan bis nach Indien unterwegs, auf der Suche nach etwas, das sie
zu Hause, im materialistischen Nachkriegseuropa und in den vom Vietnamkrieg geschüttelten USA nicht fanden. Sie waren Wohlstandsflüchtlinge - nicht Armutsflüchtlinge so wie heute.
Die Flucht ging in die entgegengesetzte Richtung.
Viele landeten auf dem Weg zur Bewusstseinserweiterung bei

Doris Lerche hat diese Zeit persönlich erlebt, ist auch viel gereist, getrampt.
In ihren Prosatexten und Gedichten schildert sie den Aufbruch und das bittere Scheitern einer mit
naiver Begeisterung und romantischem Idealismus begonnenen Reise, musikalisch begleitet von
der Chellistin Susanne Hirsch.

 

Susanne Hirsch am Chello

Frankfurt Liest ein Buch 2017:

Kulinarische Lesung: Benjamin kocht mit Christian Setzepfandt, Claudio Vilardo und Klaus Dudlik 

 

Die Schauplätze des Romans "Benjamin und seine Väter" von Herbert Heckmann können zu Fuß vom Ypsilon aus erreicht werden.

Blättern Sie doch mal in unserem Archiv der bisherigen Lesungen

 

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